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»Gnade oder Recht«
Entwicklung der sozialen Sicherungssysteme


40. Linzer Konferenz: 16.—19. September 2004
veranstaltet von der ITH und der AK-OÖ (Kammer für Arbeiter und Angestellte für Oberösterreich)


Programm

Abstracts der Referate


Donnerstag, 16. 9. 2004

9.00 bis 22.00 Uhr:
Anmeldung
der TeilnehmerInnen im Bildungshaus Jägermayrhof der AK-OÖ, Römerstr. 98a, A-4020 Linz

14.00 bis 15.30 Uhr:
Sitzung des Vorstandes und Internationalen Beirats

15.30 bis 15.45: Pause

15.45 bis 18.30 Uhr:
Generalversammlung der Mitgliedsinstitute der ITH
Entscheidung über die Zukunft der ITH
(Simultanübersetzung Deutsch/Englisch/Französisch)
Siehe: Stand der Diskussion zur Zukunft der ITH


19.00 Uhr:
Eröffnung der Konferenz
Es sprechen: Univ.-Prof. Dr. Gabriella Hauch (Präsidentin der ITH), Gemeinderat Mag. Christian Forsterleitner (Stadt Linz), Landesrat Dr. Josef Ackerl (Land Oberösterreich), Univ.-Prof. Dr. Rudolf Ardelt (Rektor der Johannes-Kepler-Universität Linz), und Erwin Kaiser (AK-OÖ/Jägermayrhof).
Zum René-Kuczynski-Preis
Verleihung des Herbert-Steiner-Preises
Empfang des Bürgermeisters der Stadt Linz, Dr. Franz Dobusch, im Jägermayrhof.



Referate und Sessionen

Abstracts der Referate


Freitag, 17. 9. 2004

ab 9.00 Uhr:
Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Ing. Reinhold Entholzer (Vizepräsident der AK-OÖ) und Univ.-Prof. Dr. Gabriella Hauch (Präsidentin der ITH).

Von der Gnade zum Recht
Vorsitz: Brigitte Pellar

Brigitte Pellar (Wien): Einleitung

Alexander Prenninger (Salzburg): Probleme der sozialen Krankenversicherung in der "take-off"-Periode am Beispiel Salzburg (1888-1919)

Sabine Veits-Falk (Salzburg): Staatliche Armenfürsorge in Österreich im 19. Jahrhundert (mit einem Vergleich des Fürsorgewesens in Mittel-, West- und Nordeuropa)


Robert Grandl (Wien): Die Geschichte der Sozialversicherungsselbstverwaltung in Österreich. Von den Anfängen bis 1918

Empfang des Landeshauptmannes von Oberösterreich, Dr. Josef Pühringer,
im Jugendgästehaus der Stadt Linz


ab 14.00 Uhr:


Wege in die Moderne
Vorsitz: Alexander Prenninger

Wessel Visser (Stellenbosch): Getting Reconstruction and Development Programme (RDP) into Gear. The ANC Governements Dilemmato Provide a System of Social Security for the "New" South Africa

Rajagopal Dhar Chakraborty (Calcutta): Population Ageing and Old Age Security in China and India

Zhang Minjie (Hangzhou): From Family Security and Unity Security to Social Security. An outline on China’s Social Security System since 1950

Wang Xueyu (Shandong): China’s Minimal Living Security System


20 Uhr: Öffentliche Podiumsdiskussion im Festsaal der AK-OÖ, Linz, Volksgartenstr. 40
»Zukunft des Sozialstaats - Rückkehr ins 19. Jahrhundert?«
Ein Dialog zu den Themen »Standortsicherung« durch Sozialabbau? – »Bedingungsloses Grundeinkommen für alle BürgerInnen« statt Vollbeschäftigung? – Finanzierungsmodelle im europäischen Vergleich
Auf dem Podium: Josef Wöss (Österreichischer Gewerkschaftsbund), Sascha Liebermann (Univ. Dortmund) und Harald Steindl (Wirtschaftskammer Österreich). Brigitte Pellar (Wien) berichtet über die Ergebnisse der Diskussionen auf der Tagung im Jägermyrhof.
Moderation: Peter Huemer (Journalist und Historiker)
• Josef Wöss ist Referent für Sozialpolitik in der Wiener Arbeiterkammer und Autor von »Abfertigung neu« und »Sozialstaaten im Vergleich«
• Harald Steindl ist Referent in der Abteilung für Rechtspolitik der Wirtschaftskammer Österreich, gerichtlich beeideter Sachverständiger für betriebliche Altersversorgung und Lektor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien
• Sascha Liebermann ist wissenschaftlicher Assistent an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Dortmund und Autor von »Die Krise der Arbeitsgesellschaft«
• Brigitte Pellar leitet das Institut für Gewerkschafts- und AK-Geschichte der Wiener Arbeiterkammer und des Österreichischen Gewerkschaftsbunds und hat die 40. Linzer Konferenz mit vorbereitet

Links:
ÖGB-Vorsorgemodell
• PDF-Download der Broschüren der Österreichischen Industriellenvereinigung » Zukunft der Beschäftigung« und »Lissabon-Strategie - Herausforderungen für Österreich im Jahr 2004«
• Die letzten Presseerklärungen der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit der Wirtschaftskammer Österreich
• Kommentar zur deutschen Sozialreform »Auf zum letzten Gefecht« (Süddeutsche Zeitung, 1.7.2004)
• WebSite »Freiheit statt Vollbeschäftigung«

Hinweis:
Die Podiumsdiskussion findet in deutscher Sprache ohne Simultandolmetsch statt. Bustransfer: 19.30 Uhr ab Jägermayrhof, 22.15 ab dem Gebäude der Arbeiterkammer Oberösterreich in der Volksgartenstraße.



Samstag, 18. September 2004

ab 9.00 Uhr:

Modelle sozialer Sicherung – Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Vorsitz: Marjaliisa Hentilä

Nils Edling (Stockholm): Universalism for the working class: Northern European unemployment
insurance in the 20th century

Tapio Bergholm (Helsinki): Child Benefit System as Solution and a Problem of Finnish Industrial Relations – Employers, Trade Unions and State constructing the Finnish Welfare State (1947-48)

Seppo Hentilä (Helsinki): Why the Scandinavian Social Security Systems became a Model (commentary)

Seth Wigderson (Augusta/Maine, Winnipeg/Manitoba): The Beveridge Report, Old Age Security, Equality and Workers Power in Britain, Canada and the United States

Patricia Flier (La Plata): La sécurité sociale en Argentine. De la généralisation du système au commencement de la grande crise. 1943-1976




ab 14.00 Uhr:

Tradition und Transformation
Vorsitz: Jürgen Hofmann

Merita Vaso Xhumari (Tirana): A comparative analysis on old-age pension schemes in Albania,
Kosovo, and Macedonia.

Elaine Fultz (Regionalbüro Budapest der Internationalen Arbeitsorganisation ILO): Kommentar

Martina Rupp (Marburg): Altersvorsorge in der BRD und DDR in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts

Stefan Bollinger (Berlin): Sozialstaat DDR: Nur Erinnerung – oder Herausforderung?


Sonntag, 19. September 2003
Abreise der TeilnehmerInnen nach dem Frühstück

Simultanübersetzung: Deutsch - Englisch - Französisch

 

Die Vorsitzenden jeder Session vereinbaren mit den ReferentInnen die jeweilige Redezeit und legen die Pausen fest. Eine Mindestzeit von 60 Minuten pro Session ist für Anfragen an die ReferentInnen und die freie Diskussion vorgesehen.