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42. Linzer Konferenz (14.-17. September 2006)
ArbeiterInnenbewegung und Rechtsextremismus
Labour and right-wing extremism
Mouvement ouvrier et extrême droite


Veranstalter:
International Conference of Labour and Social History (ITH) und Kammer für Arbeiter und Angestellte Oberösterreichs.
Mit freundlicher Unterstützung von Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Land Oberösterreich, Stadt Linz und Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn.

Koordination:
Prof. Dr. Jürgen HOFMANN, Berlin
gemeinsam mit:
Dr. Thomas HELLMUTH (Institut für Zeitgeschichte, Univ. Linz), Univ.-Doz. Dr. Paul PASTEUR (CERA, Université de Haute Normandie, Rouen), Prof. Dr. Michael SCHNEIDER (Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn)

Kontakt:
Mag. Eva HIMMELSTOSS, ITH, Wipplinger Str. 8, A-1010 Wien, e-mail: ith@doew.at
Tel. +43 (0)1 2289469-316, Fax +43 (0)1 2289469-391

 

CALL FOR PAPERS

Die – durch rechtspopulistische Parteien geförderte – Revitalisierung rechtsextremer Ideologien, Bewegungen und Organisationen in der Gegenwart verlangt danach, sich historischer Erfahrungen zu vergewissern und nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen historischen und aktuellen Erscheinungen des Rechtsextremismus zu fragen. Rechtsextremismus und einige Spielarten des Rechtspopulismus stellen eine akute Bedrohung zivilisatorischer und demokratischer Errungenschaften dar. Die Linzer Konferenz 2006 beschäftigt sich mit dem Rechtsextremismus als Ideologie und Massenbewegung in seinen historischen und aktuellen Erscheinungsformen, seiner Entstehung und Entwicklung im 20. Jahrhundert, seiner jeweiligen sozialen Basis, seinem Wandel, den Ursachen und Möglichkeiten seines Einflusses im Arbeitermilieu, dem Einfluss von sozialen, kulturellen und religiösen Rahmenbedingungen auf rechtsextreme Bewegungen sowie den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den historischen und aktuellen Formen rechtsextremistischer Ideologien, Bewegungen und Strukturen. Insofern erstreckt sich der zeitliche Rahmen vom Ausgang des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Anliegen ist es, Rechtsextremismus nicht auf seine deutsche Variante zu reduzieren, sondern als internationales Phänomen zu analysieren und zu vergleichen. Die Veranstalter gehen von einem Begriff des Rechtsextremismus aus, der aggressiven Nationalismus und Rassismus mit pluralismusfeindlichen und antisozialistischen Orientierungen sowie autoritären Strukturen verbindet.
Beiträge können sich unter anderem folgenden Fragen und Schwerpunkten zuwenden, ohne sich darauf beschränken zu müssen:

Die Konferenzsprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch. Ein Referat sollte 20 Minuten nicht überschreiten. Für ReferentInnen ist die Unterbringung und Verpflegung kostenlos, die Reisekosten (APEX-Flüge, Bahnfahrten 2. Klasse) werden nach vorheriger Absprache mit dem ITH- Büro in Wien erstattet. Ein Vortragshonorar wird nicht gezahlt.
Vorschläge für Beiträge (Titel und kurze Zusammenfassung im Umfang von ca. 300 Worten) sowie einen kurzen Lebenslauf (max. 15 Zeilen) richten Sie bitte bis zum 10. Jänner 2006 an die ITH:
ith@doew.at

Terminkalender:
Letzter Termin für die Einsendung von Vorschlägen: 10. Jänner 2006
Festlegung des vorläufigen Konferenzprogrammes durch die Vorbereitungsgruppe: 28. Februar 2006
Termin für die Übersendung der Referate: 15. August 2006