Veranstalter:
International Conference of Labour and Social History
(ITH) und Kammer für Arbeiter und Angestellte Oberösterreichs.
Mit freundlicher Unterstützung von Bundesministerium für Bildung,
Wissenschaft und Kultur, Land Oberösterreich, Stadt Linz und Friedrich-Ebert-Stiftung
Bonn.
Koordination:
Prof. Dr. Jürgen HOFMANN, Berlin
gemeinsam mit:
Dr. Thomas HELLMUTH (Institut für Zeitgeschichte, Univ. Linz), Univ.-Doz.
Dr. Paul PASTEUR (CERA, Université de Haute Normandie, Rouen), Prof.
Dr. Michael SCHNEIDER (Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn)
Kontakt:
Mag. Eva HIMMELSTOSS, ITH, Wipplinger Str. 8, A-1010
Wien, e-mail: ith@doew.at
Tel. +43 (0)1 2289469-316, Fax +43 (0)1 2289469-391
CALL FOR PAPERS
Die – durch rechtspopulistische Parteien geförderte
– Revitalisierung rechtsextremer Ideologien, Bewegungen und Organisationen
in der Gegenwart verlangt danach, sich historischer Erfahrungen zu vergewissern
und nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen historischen und aktuellen
Erscheinungen des Rechtsextremismus zu fragen. Rechtsextremismus und einige
Spielarten des Rechtspopulismus stellen eine akute Bedrohung zivilisatorischer
und demokratischer Errungenschaften dar. Die Linzer Konferenz 2006 beschäftigt
sich mit dem Rechtsextremismus als Ideologie und Massenbewegung in seinen
historischen und aktuellen Erscheinungsformen, seiner Entstehung und Entwicklung
im 20. Jahrhundert, seiner jeweiligen sozialen Basis, seinem Wandel, den
Ursachen und Möglichkeiten seines Einflusses im Arbeitermilieu, dem
Einfluss von sozialen, kulturellen und religiösen Rahmenbedingungen
auf rechtsextreme Bewegungen sowie den Gemeinsamkeiten und Unterschieden
zwischen den historischen und aktuellen Formen rechtsextremistischer Ideologien,
Bewegungen und Strukturen. Insofern erstreckt sich der zeitliche Rahmen
vom Ausgang des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Anliegen ist es,
Rechtsextremismus nicht auf seine deutsche Variante zu reduzieren, sondern
als internationales Phänomen zu analysieren und zu vergleichen. Die
Veranstalter gehen von einem Begriff des Rechtsextremismus aus, der aggressiven
Nationalismus und Rassismus mit pluralismusfeindlichen und antisozialistischen
Orientierungen sowie autoritären Strukturen verbindet.
Beiträge können sich unter anderem folgenden Fragen und Schwerpunkten
zuwenden, ohne sich darauf beschränken zu müssen:
Die Konferenzsprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch.
Ein Referat sollte 20 Minuten nicht überschreiten. Für ReferentInnen
ist die Unterbringung und Verpflegung kostenlos, die Reisekosten (APEX-Flüge,
Bahnfahrten 2. Klasse) werden nach vorheriger Absprache mit dem ITH- Büro
in Wien erstattet. Ein Vortragshonorar wird nicht gezahlt.
Vorschläge für Beiträge (Titel und kurze Zusammenfassung
im Umfang von ca. 300 Worten) sowie einen kurzen Lebenslauf (max. 15 Zeilen)
richten Sie bitte bis zum 10. Jänner 2006 an die ITH: ith@doew.at
Terminkalender:
Letzter Termin für die Einsendung von Vorschlägen:
10. Jänner 2006
Festlegung des vorläufigen Konferenzprogrammes durch die Vorbereitungsgruppe:
28. Februar 2006
Termin für die Übersendung der Referate: 15. August 2006