TAGUNGSKONZEPT / CALL FOR PAPERS
I. Einleitung
Da die Ereignisse des Jahrs 1968 in den Gesellschaften Mittel-, Ost- und
Südosteuropas nur vor dem Hintergrund der Entstalinisierung verstanden
werden können, soll die Tagung mit einem Überblicksreferat eingeleitet
werden, das die Auswirkungen der Entstalinisierung auf die politische, soziale
und wirtschaftliche Situation dieser Länder seit 1956 thematisiert,
aber auch nach deren Rückschlägen fragt.
Um die Begrifflichkeit des Kalten Kriegs zu vermeiden, verwende ich nicht
den Begriff Ostblock, sondern lehne mich an das Konzept von Walter Markov
und Manfred Kossok sowie die Analyse von Hillel Ticktin an, der die politische
Ökonomie der UdSSR der 1960er und 1970er Jahre als „planloses
Hybridsystem“ bezeichnet hat. In diesem Kontext meint der Begriff
Transformationsgesellschaft eine Gesellschaft im Umbruch, in der stabile
ökonomische und politische Herrschaftsstrukturen noch nicht oder nicht
mehr existieren. Die Begrifflichkeit sollte in jedem Fall reflektiert und
begründet werden.
II. Das Jahr 1968 aus der Perspektive der Gesellschaften
Mittel-, Ost- und Südosteuropas
Unter Opposition und Widerstand werden im Folgenden Verhaltensweisen verstanden,
die den allumfassenden Herrschaftsanspruchs des politischen Regimes beziehungsweise
der Partei in Frage stellten. Dies kann organisiert wie nicht organisiert,
spontan oder geplant, innerhalb wie außerhalb des Parteiapparats,
konspirativ oder offen, in Gruppen, individuell oder institutionell (z.B.
Kirche) geschehen. Regimekritische Äußerungen zählen dazu
ebenso wie spontanes Aufbegehren gegen einzelne Willkürmaßnahmen
bis zum konzeptionell bewussten Widerstand, der konspirativ und geplant
auf einen Regimewechsel hin arbeitet.
Die Beiträge, die auf die politische, soziale und wirtschaftliche Situation
des Jahrs 1968 in den verschiedenen Ländern eingehen, sollen folgende
Themen und Fragestellungen erörtern:
* Die spezifische politische und wirtschaftliche Situation des jeweiligen
Landes als Ausgangspunkt aller weiteren Fragestellungen.
* Oppositionelle/ dissidente Gruppen und Strömungen einschließlich
ihrer Vorgeschichten in den jeweiligen Ländern (politische Inhalte
und Forderungen; Formen des Protests; soziale Träger und Verbreitung
des Protests).
* Politische Erfolge und Niederlagen – unmittelbare, aber auch langfristige
Folgen dieser Protestbewegungen.
* Welche Informationen (offiziell, inoffiziell) gab es über diese Proteste
in den jeweils anderen Ländern und wenn ja, welche Auswirkungen hatten
diese? Bestanden praktische Kontakte?
* Haben diese Gruppen und Bewegungen die Proteste der neuen Linken in der
westlichen Welt bezüglich ihrer Inhalte, Forderungen und Formen wahrgenommen,
sich mit ihnen identifiziert, sie teilweise auch übernommen oder nicht?
Bestanden auch direkte Kontakte?
* Wie wurden umgekehrt die politischen und sozialen Proteste in den Mittel-,
Ost- und Südosteuropas von der alten und neuen Linken im Westen wahrgenommen,
wurden sie unterstützt oder abgelehnt? Wurden Kontakte und Austausch
organisiert? Welche Schlussfolgerungen zogen die alte und die neue Linke
des Westens aus der Unterdrückung und Niederschlagung dieser politischen
und sozialen Protestbewegungen in diesen Ländern für das eigene
politische Selbstverständnis und Handeln?
* Wurden die intellektuellen und politischen Debatten gegenseitig rezipiert
oder nicht, und wenn ja welche Debatten?
Diese Fokussierung soll dazu dienen, das Jahr 1968 in den verschiedenen
Gesellschaften Mittel-, Ost- und Südosteuropas mit vergleichbaren Fragestellungen
zu untersuchen, um die politischen und sozialen Proteste vergleichen und
schließlich auf die sozialen Bewegungen des Westens beziehen zu können.
Im Folgenden gehe ich auf einige ausgewählte Länder ein, die allerdings
in der konkreten Vorbereitung der Tagung noch erweitert werden können.
II.1. Das Jahr 1968 am Beispiel Polens
1968 herrschte in Polen eine weit verbreitete politische und soziale Unruhe.
Die Bevölkerung war unzufrieden mit der wirtschaftlichen Situation,
über die politischen Restriktionen und staatlichen Repressionen. Zwischen
Wladislaw Gomulka und seinem Innenminister Mieczyslav Moczar, der extrem
nationalistisch und antisemitisch eingestellt war, spitze sich der schon
lang andauernde Machtkampf weiter zu. 1967 behauptete Moczar, die Regierung
Gomulkas sei von Juden unterwandert. Der Hintergrund dieser Kampagne war
der Nahostkrieg von 1967 und die Unterstellung lautete, dass die polnischen
Juden mit Israel sympathisieren würden. Die Partei organisierte so
genannte antizionistische Demonstrationen und säuberte den Staatsapparat
von Juden.
Unter den Studenten hatte sich schon seit längerem eine Dissidentenbewegung
gebildet: Sie forderte mehr Freiheiten (Rede-, Pressefreiheit) und entwickelte
besondere Techniken der Informationsverbreitung. Sie berichtete über
die weltweiten Proteste gegen den Vietnamkrieg und vor allem über die
Bürgerrechtsbewegung in den USA. Jacek Kuron und Karol Modzelewski
schrieben ihren „Offenen Brief“, der auch im Westen verbreitet
und diskutiert wurde. Sie forderten einen demokratischen Sozialismus. Die
geplante Absetzung des Theaterstücks „Totenfeier“ von Adam
Mickiewicz führte zu spontanen, vor allem studentischen Demonstrationen,
die von Arbeitermilizen brutal zusammengeschlagen wurden. Auch jetzt lautete
der Vorwurf: Die Studenten seien von Zionisten unterwandert und dem Staat
gegenüber illoyal. Ihr Protest breitete sich dennoch aus. Die Regierung
versuchte mit ihrer antisemitischen Kampagne die Studenten zu isolieren.
Ihre Sprecher, viele wurden später bekannte Dissidenten, landeten im
Gefängnis, viele Hochschullehrer wurden entlassen. Die westliche Presse
berichtete über den studentischen Protest. Erstmals solidarisierte
sich die Katholische Kirche Polens mit den Studenten, was nicht ohne Folgen
blieb.
Waren die Studenten und Intellektuellen vor 1968 in die Kommunistische Partei
eingetreten, um das politische System von innen zu demokratisieren, sahen
sie nach den Märzereignissen des Jahrs 1968 diese Perspektive für
sich nicht mehr, sondern nur außerhalb der Partei.
II.2. Der Prager Frühling
Auch in der CSSR wurde die wirtschaftliche Situation Mitte der 60er Jahre
immer schlechter und damit wuchs auch die Unzufriedenheit der Bevölkerung.
Als Ventil gewährte die Regierung einige Freiheiten: die Zensur wurde
gelockert und ein begrenzter Reiseverkehr in den Westen zugelassen. Die
tschechoslowakischen Jugendlichen orientierten sich an der westlichen Jugendkultur,
trugen Jeans (Texasskis), hörten Beat und trugen lange Haare. Eine
Gruppe von Schriftstellern und Intellektuellen kritisierte die Beschränkungen
und Unfreiheiten des Regimes und forderte einen demokratischen Sozialismus.
Im November 1967 demonstrierten Studenten für bessere Studentenwohnheime.
Sie wurden nieder geknüppelt, dennoch weitete sich der Protest aus.
Die Demonstranten unterschieden sich äußerlich nicht von denen
in Berkeley, Berlin oder Paris.
Im Januar 1968 wurde Antonín Novotný als Parteichef von Alexander
Dubcek abgelöst. Mit seiner Person verbanden breite Schichten der Bevölkerung
die Hoffnung auf mehr politische Freiheiten. Und tatsächlich gab es
in keinem anderen osteuropäischen Land zu dieser Zeit eine so freie
Presse wie in der CSSR, was im März 1968 auf einer Wirtschaftskonferenz
in Dresden zu heftigen Auseinandersetzungen mit Breschnew führte. Die
sowjetische Regierung war der Meinung, dass Dubcek die politische Kontrolle
über das Land entglitten sei. Die Tschechoslowakei stand auf einmal
unter Beobachtung seitens der Warschauer-Pakt-Staaten und wurde gleichzeitig
weltweit als ein Land wahrgenommen, das sich demokratisch reformierte. Im
April 1968 verabschiedete die Kommunistische Partei ein Aktionsprogramm
für ein „neues Modell der sozialistischen Demokratie“.
Ende Juni/Anfang Juli 1968 fand eine Volksabstimmung statt, ob das Land
kommunistisch bleiben oder sich dem Kapitalismus öffnen sollte. 89
Prozent der Befragten sprachen sich für eine kommunistische Gesellschaft
aus. Am 20. August marschierten die Truppen des Warschauer Pakts in der
Tschechoslowakei ein und beendeten gewaltsam alle Reformschritte hin zu
einem demokratischen Sozialismus. Diese Intervention hatte nicht nur unmittelbare,
sondern langfristige und weit über die CSSR
hinausgehende Folgen.
II. 3. Das Jahr 1968 in der DDR
Die Politik des SED-Regimes war in den Jahren vom August 1961 bis zum August
1968 von außerordentlichen Ambivalenzen geprägt. Nach dem Mauerbau,
einer Phase extremer Repression, bekamen im Herbst 1961 verschiedene Studiengruppen
von Wirtschaftsfachleuten die Aufgaben umfassende Wirtschaftsreformen auszuarbeiten,
um den Betrieben mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit bei
der Planung zu geben. NÖSPEL (Neues Ökonomisches System der Planung
und Leitung) war das Kürzel für diese Reformbemühungen, die
es zur gleichen Zeit ähnlich auch in Ungarn und der Tschechoslowakei
gab.
Die SED-Führung bekam seit Mitte der 60er Jahre zunehmend Probleme
mit der jungen Generation und erließ deshalb 1966 eine Dienstanweisung,
um politisch und gesellschaftlich unangepasste Jugendliche reglementieren
zu können. Bereits im Dezember 1965 wurden das Hören von Beat-Musik
verboten und vor allem Künstler und Schriftsteller reglementiert. Parallel
zu diesen repressiven Maßnahmen wurde eine Reform der Hochschulen
und der Akademie der Wissenschaften initiiert. Auch unter den DDR-Studenten
habe sich – so Anette Simon – der Bazillus der Aufsässigkeit
breit gemacht und die Studenten hätten ein ähnliches Lebensgefühl
wie die im Westen gehabt: es war geprägt von der Musik – wie
sie auch im Westen von den Jugendlichen gehört wurde – und den
antiautoritären Haltungen wie Gedanken dieser Zeit. Die Studentenbewegung
in Westberlin und der BRD wurde von dieser Generation breit rezipiert. Die
SED-Führung reagierte ambivalent: einerseits begrüßte und
unterstützte sie die Aktivitäten der Studenten und Jugendlichen
der BRD gegen die geplanten Notstandsgesetze, gegen den Vietnam-Krieg oder
gegen die Springerpresse sogar materiell, andererseits kritisierte sie die
Außerparlamentarische Opposition als linksradikal und kleinbürgerlich.
Es gab auch Kontakte zwischen der SED/ FDJ und dem SDS. Unkontrollierte
Kontakte waren allerdings unerwünscht. Ähnlich wie in Polen oder
der CSSR strebten diese DDR-Kritiker keine kapitalistischen Verhältnisse
an, sondern auch sie wollten das bestehende System demokratisieren. Die
Schriften einflussreicher Theoretiker der neuen Linken waren jedoch nicht
zugänglich oder wurden, wie beispielsweise Herbert Marcuse, diffamiert.
Die Utopie einer klassenlosen Gesellschaft wie die eines „Dritten
Wegs“ galt als gefährlich und konterrevolutionär. Die politischen
Entwicklungen in der CSSR im Frühjahr 1968 wurden mit Argwohn verfolgt
und offiziell kritisiert, während die Bevölkerung sie mit Sympathie
begleitete. Allein im Juni 1968 reisten über 244.000 DDR-Bürger
in die CSSR. In den Tagen nach dem Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten
in die CSSR kam es zu einer Vielzahl von – wenn auch verhaltenen –
Protesten (das Ministerium des Innern zählte bis zum 29. August 1968
1742 politische „Straftatbestände“). Die Mehrheit der Bevölkerung
lehnte die militärische Intervention ab, aber sie glaubte nicht, wie
die intellektuellen Kritiker des DDR-Regimes, an einen demokratischen Sozialismus.
Sie hatten 1953 und 1956 nicht vergessen. Die Folgen von 1968 wirkten jedoch
auch in der DDR politisch lange nach.
II.4. Jugoslawien im Jahr 1968
Jugoslawien war ein Sonderfall: Bereits 1948 kam es zum Bruch mit der Sowjetunion
und die jugoslawische Kommunistische Partei entwickelte ein eigenes sozialistisches
Modell, das auf der Idee der Arbeiterselbstverwaltung und einem Sozialismus
ohne Bürokratie beruhte. Das jugoslawische Modell wurde weltweit als
Alternative zur Sowjetunion debattiert. Es gab auch größere kulturelle
und politische Freiheiten als in den anderen Übergangsgesellschaften.
Das heißt jedoch nicht, dass es keine staatliche Repression gegeben
hätte. Leszek Kolakowski bringt die Ambivalenz folgendermaßen
auf den Punkt: In Jugoslawien sei es leichter als in anderen ost- und südosteuropäischen
Staaten gewesen, einen Text zu veröffentlichen, der gegen das Regime
gerichtet war oder die offizielle Ideologie kritisierte. Es sei aber auch
leichter gewesen, dafür ins Gefängnis zu kommen.
Neben dem wirtschaftlichen Selbstverwaltungs-Sozialismus hat es in Jugoslawien
eine breite und produktive philosophische Debatte über den Marxismus
gegeben. Dafür steht die Zeitschrift „Praxis“, die erstmals
1964 erschien, bis sie dann 1974 verboten wurde. Regelmäßig veranstaltete
diese Gruppe, zu der G. Petrovic, M. Markovic, S. Stajonovic und u.a. L.
Tadiv gehörten, im Sommer internationale Treffen und Begegnungen auf
der Insel Korcula. Philosophen, Soziologen, Ökonomen aus der ganzen
Welt diskutierten über Probleme einer marxistischen Erkenntnistheorie,
über ethische und ästhetische Fragen und vor allem darüber,
was einen demokratischen Sozialismus ausmache. So waren beispielsweise Erich
Fromm, Herbert Marcuse, aber auch Jürgen Habermas oder Albrecht Wellmer
zu diesen Treffen gekommen.
Die studentischen Proteste im Jahr 1968 hatten wie in den anderen Ländern
einen geringfügigen Anlass. Am 2. Juni 1968 wollten Studenten ein Konzert
besuchen, für das es nicht genügend Karten gab. Es kam zu tumultartigen
Szenen und die Miliz reagierte unverhältnismäßig. Die Empörung
war groß und die Studenten besetzten darauf hin die Hochschule in
Belgrad, die sie in „Rote Universität Karl Marx“ umbenannten.
Auch diese Studenten begriffen sich als die wahren Marxisten und prangerten
Unfreiheit und gesellschaftliche Ungleichheiten in ihrem Land an. Die Parteispitze
um Tito reagierte auf die studentischen Proteste ausschließlich mit
Repression. Die Praxis-Gruppe wurde beschuldigt, hinter den studentischen
Protesten zu stehen. Die Parteiorganisation der philosophischen Fakultät
in Belgrad wurde ausgeschlossen. Auch die kroatische Parteiführung
nutzte die Situation und diffamierte öffentlich die Praxisgruppe, weil
diese den verstärkten kroatischen Nationalismus kritisiert hatte. Auch
hier war das Jahr 1968 gewissermaßen ein Katalysator für die
weitere Entwicklung.
II.5. Rumänien, Ungarn und die Sowjetunion
In der Vorbereitung zur Tagung soll noch geprüft werden, welche Bedeutung
das Jahr 1968 für die Übergangsgesellschaften Rumänien, Ungarn
und die Sowjetunion hatte.
III. Intellektueller Austausch zwischen Ost und West
Ein zweiter Schwerpunkt der Tagung soll den intellektuellen Austausch zwischen
den sozialen Bewegungen des Westens und den sozialen Bewegungen in den Gesellschaften
Mittel-, Ost- und Südosteuropas untersuchen. Welche Debatten wurden
wo geführt? Welche Diskurse bestimmten welche politischen und sozialen
Bewegungen in welchen Ländern? Dabei sollen zwei Themenkomplexe, die
damals von Relevanz waren, im Mittelpunkt stehen:
Zum ersten die Konzepte, die sich mit Fragen der Wirtschaftsorganisation
und -planung sowie der wirtschaftlichen Demokratie (Arbeiterselbstverwaltung)
befassen (Ota Šhik, Fritz Behrends u.a.). Zweitens die philosophischen
und sozialwissenschaftlichen Debatten über die Relevanz des Marxismus,
das Selbstbestimmungsrecht der Arbeiterklasse und über einen demokratischen
Sozialismus, die sowohl innerhalb der Neuen Linken im Westen (New Left Review,
Frankfurter Schule und u.a. Operaismus) als auch von Intellektuellengruppen
in den Gesellschaften Mittel-, Ost- und Südosteuropas geführt
wurden (Praxis-Gruppe; Osteuropäischer „Revisionismus“).
Ziel dieser Reflexion ist, das Ausmaß und die Qualität dieses
Austausches zu bestimmen. Entwickelte sich eine Tendenz zur Überwindung
der sich wechselseitig stützenden Machtsysteme des kalten Kriegs durch
einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ in Ost und West?
Oder handelte es sich um eine diffuse Utopien, die über erste Ansätze
nicht hinauskam?
IV. Resümee
Der Focus dieser Tagung ist das Jahr 1968, wobei „1968“ als
globales Ereignis begriffen wird, das weltweit politische und soziale Protestbewegungen
hervorgebracht hat, die sowohl durch gemeinsame Protestinhalte, -formen
und soziale AkteurInnen verbunden waren als auch aufgrund unterschiedlicher
historischer, sozialer und wirtschaftlicher Verfasstheiten länderspezifische
Unterschiede aufwiesen. Im Mittelpunkt dieser Tagung steht das Jahr 1968
aus der Perspektive der Gesellschaften Mittel-, Ost- und Südosteuropas.
Deshalb soll abschließend erörtert werden, ob und wie die politischen
und sozialen Bewegungen der Gesellschaften Mittel-, Ost- und Südosteuropas
des Jahrs 1968 die 68er-Bewegung des Westens beeinflusst haben und umgekehrt.
Koordination und Kontakt:
Angelika Ebbinghaus
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