Kuczynski-Preis
2011 an die deutsche Historikerin Tanja Penter
Kuczynski-Preis
2010 an die deutsche Historikerin Silke Fengler
Kuczynski-Preis
2009 an den Amsterdamer Historiker Marcel van der
Linden
Kuczynski-Preis
2008 an den Potsdamer Sozial- und Wirtschaftshistoriker Jan
Peters
Kuczynski-Preis
2007 an den niederländischen Wirtschaftshistoriker Jaap
Sleifer
Kuczynski-Preis
2006 an den Kölner Historiker Alexander Nützenadel
Kuczynski-Preis
2005 an die Wiener Sozialhistorikerin Annemarie Steidl
Kuczynski-Preis
2004 an die kanadische Wirtschaftshistorikerin Sheilagh
Ogilvie
Dieser von der Berliner Wissenschaftlerfamilie Kuczynski
gestiftete Preis ist nach dem deutschen Wirtschaftswissenschaftler Robert
René Kuczynski (1876–1947) benannt
und wird für hervorragende Publikationen
aus dem Bereich der internationalen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
vergeben.
1976 stiftete der führende DDR-Wirtschaftshistoriker, René Kuczynskis
Sohn Jürgen, gemeinsam mit seiner Frau Marguerite, die ersten 100.000
Mark (und später zusätzliche Beträge) der damaligen Akademie
der Wissenschaften der DDR, um wissenschaftliche Veröffentlichungen
im "Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte" auszuzeichnen.
Das Kuratorium bestand aus Fachwissenschaftlern für die Bereiche Antike
Wirtschaftsgeschichte, Agrargeschichte des Mittelalters, Industriegeschichte
der Neuzeit, Imperialismusforschung und Bevölkerungsgeschichte der
Entwicklungsländer: Rudolf Berthold, Parviz Khalatbari (seit 1989),
Heinz Kreißig (bis 1984), Wolfgang Mühlfriedel (seit 1990), Peter
Musiolek (seit 1985), Siegfried Richter (1984–1988), Alfred Schröter,
Josef Sonnemann (bis 1982).
44 PreisträgerInnen wurden 1977 bis 1991 ausgezeichnet. Einen Überblick
über die Geschichte des Preises und die ausgezeichneten Arbeiten gab
der letzte Vorsitzende des damaligen Kuratoriums, Thomas Kuczynski, Enkel
des Namengebers des Preises, in der Hamburger Zeitschrift "1999"
(1/1997, S. 154–158).
1996 wurde der Preis mit Unterstützung der Stiftung für Sozialgeschichte
des 20. Jahrhunderts (Bremen/Hamburg) und unter der Leitung von Karl Heinz
Roth, Marcel van der Linden und Thomas Kuczynski wiederbelebt, dem Kuratorium
gehörten Richard J. Evans, Inge Marßolek, Jörg Roesler,
Adelheid von Saldern, Peter Schöttler, Heinrich Senfft und Claudia
Ulbrich an. Preise wurden 1997 an Hans Medick ("Weben und Überleben
in Laichingen 1650–1900. Lokalgeschichte als Allgemeine Geschichte",
Göttingen 1996) und 1999 an Rüdiger Hachtmann ("Berlin 1848.
Eine Politik- und Gesellschaftsgeschichte der Revolution", Bonn 1997)
vergeben.
Seit 2004 wird der Preis in Kooperation mit der ITH vergeben.
Jury:
Univ.-Prof. Dr. Gerhard Botz
(Institut für Zeitgeschichte der Univ. Wien)
Univ.- Prof. Dr. Josef Ehmer
(Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Univ. Wien)
Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann
(Berlin)
Prof. Dr. Jörg Roesler
(Berlin)
Prof. Dr. Claudia Ulbrich
(Friedrich-Meinecke-Institut, Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften
der FU Berlin)
Univ.-Doz. Dr. Berthold Unfried
(ITH & Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Univ.
Wien)
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zum Namensgeber des Preises: Robert René
Kuczynski