Entwickelt und fixiert. Zur Unternehmens- und Technikgeschichte der deutschen Fotoindustrie, dargestellt am Beispiel der Agfa AG Leverkusen und des VEB Filmfabrik Wolfen (1945-1995), Essen: Klartext 2009
(= Bochumer Schriften zur Unternehmens- und Industriegeschichte, Bd. 18)
311 Seiten, ISBN 978-3-8375-0012-7
Die Jury des Vereins zur Vergabe des René Kuczynksi Preises hat als Preisträgerin für 2010 die deutsche Historikerin Silke Fengler nominiert.
Die Preisverleihung fand im Rahmen der Eröffnungsfeier der 46. Linzer Konferenz der ITH am 9. September 2010 im Jägermayrhof statt.
Laudatio
des Vertreters der Juroren, Jörg Roesler
Festvortrag
der Preisträgerin
Dr. Silke
Fengler
geb. 1971 in München, seit 2007 Projektmitarbeiterin und Lektorin am
Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Studium der
Geschichte an den Universitäten München und Köln sowie der
Politikwissenschaft an der Hochschule für Politik München. Studium
der Volkswirtschaftslehre sozialwissenschaftlicher Richtung an der Universität
Köln. Examen in Köln zur Dipl.-Volkswirtin (2001) und zur Magistra
Artium (2002).
Wissenschaftliche Tätigkeit am Forschungsinstitut für Wirtschafts-
und Sozialgeschichte der Universität Köln und am Lehrstuhl für
Verfassungs-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Bonn.
Abschluss der Promotion zur vergleichenden Unternehmensgeschichte der Agfa-Gevaert
AG Leverkusen und des VEB Filmfabrik Wolfen am Lehrstuhl für Geschichte
der Technik der RWTH Aachen (2007).
Besonderes Forschungsinteresse an der Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte
der BRD/DDR, der Geschichtswissenschaft im Rahmen des Iconic Turn
sowie der Geschichte der Atom-/Kernphysik im 20. Jahrhundert.
Jury:
Univ.-Prof. Dr. Gerhard Botz (Institut für Zeitgeschichte der Univ.
Wien)
Univ.- Prof. Dr. Josef Ehmer (Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte
der Univ. Wien)
Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann (Berlin)
Prof. Dr. Jörg Roesler (Berlin)
Prof. Dr. Claudia Ulbrich (Friedrich-Meinecke-Institut, Fachbereich Geschichts-
und Kulturwissenschaften der FU Berlin)
Univ.-Doz. Dr. Berthold Unfried (ITH & Institut für Wirtschafts-
und Sozialgeschichte der Univ. Wien)
Der René
Kuczynski-Preis
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zum Namensgeber des Preises, Robert René
Kuczynski